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"Wenn man sagt, es bestehe keine Notwendigkeit, daß die Dinge so geschehen, wie sie geschehen, so ist das vielleicht nur eine andere Form der Aussage, die Welt sei Spiel. Dieser Gedanke ist aber ein Affront gegen den 'gesunden' Menschenverstand, denn die Grundregel menschlicher Gesellschaften lautet, daß man konsistent sein MUSS. (...) Man kann es noch anders ausdrücken: die erste Regel des Spiels lautet, daß das Spiel ERNST, d.h. also kein Spiel ist. Diesen Umstand könnte man als uranfängliche 'Verdrängung' bezeichnen. (...) Die Ewigkeit ist das Jetzt, und in einer von der Verdrängung befreiten Schau der Dinge erweisen sich der physische Organismus und die natürliche Welt als die göttliche Welt. (...) Da das Ich niemals wirklich existiert, sind selbst diejenigen, die seiner Illusion am stärksten zum Opfer gefallen sind, Spielende."
Alan Watts, in: PSYCHOTHERAPIE UND ÖSTLICHE BEFREIUNGSWEGE (1961)

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Kommentare: 8

  • #1

    Luisa Brasil (Mittwoch, 16 Februar 2011 15:28)

    Cool website Tom!!!

    Gute Übersicht über deine Lebenswerke ;-)
    Finde es super, dass Du Deine Kunst präsentierst.
    Viel Glück und Erfolg wünscht dir, Luisa Tin ni Tus.

  • #2

    Verena (Dienstag, 15 März 2011 10:28)

    Liebe deine Bilder und finds ebenfalls klasse, dass du sie und überhaupt deine Werke hier ausstellst. Hab vier gefunden (ganz sicher), die nicht ins Rheinland gehören: BALL-AST-ABSÄGEN, Nr. 19, Stargatecrashing, Nr. 31 (Kottbusser Tor, Berlin), Ostautomatik Nr. 24 (am Alex), Tempelschiene, Nr. 33 (Flughafen Tempel)Bei den Schwänen hat mir ja die weiße Armee Fraktion unglaublich gut gefallen. Und dann mag ich die Doppeldeutigkeit von Erstes Deutsches Wort (aus Köln, die Aachener?)Du kannst es auch "Erstes Menschliches Wort" nennen, denn Achtung sich selbst und anderen gegenüber macht das Lebeb lebenswert und dann als abgebröckeltes ACHTUNGschild, das hätte auch was. Übrigens unter dem deutschen "Achtung"(jetzt als "Unwert")hat auf der Aachener Straße in Köln ein jüdisches Waisenhaus im NS mehr als gelitten, fast alle Kinder sind deportiert worden, wenige hatten das Glück durch den Mut eines jüdischen Arztes (offensichtlich mit ACHTUNG vor dem Leben reichlich ausgestattet) nach England gerettet zu werden.
    Wünsche dir weiterhin deinen kreativen und feinen Blick und lass uns dran teilhaben,Verena

  • #3

    Verena (Mittwoch, 11 Mai 2011 21:27)

    Und ich weiß, dass ich ein Juwel besitze, namens JeDaZeitBereit...danke, Tom

  • #4

    agnes-telos-hator (Samstag, 04 Juni 2011 15:39)

    hallo tom, dies zu V.36 v. 1.6.2011
    "wenn" als zweifel, läßt das nächstfolgende verhallen. ein und dasselbe. es zu benennen doch auch gut. nur, sich zu empören, um sich zu empören, bleibt pur die empörung, um ihrer selbstwillen. dagegen/ dafür, ein und dasselbe.

    in anarchie und diktatur im jahre 2024 nach christus, in dem wir jetzt leben, ist oben wie unten, steht der zweifel wieder am anfang und die heilung bleibt ein mögliches ziel. meinen ist wähnen ist wahn-sinn, und nicht der sinn.

    die "welt" kennt beides nicht.sie steigt auf und steigt ab und vergeht, um immer wieder neu zu werden.
    über sieben brücken, hinter den sieben bergen zu den sieben zwergen, kann man gehen.
    sicherer ist das allerdings nicht.:-)))

    gruß

  • #5

    Tom de Toys (Montag, 13 Juni 2011 20:46)

    liebe A.T.H. herzlichen dank für die kritische ergänzung zum "Schmer-ZEN 34" abschnitt V.36, ich wollte dir auch schon ins gästebuch schreiben, aber ich finde keins bei dir! viel erfolg weiterhin beim aufbau deiner spannenden, geheimnisvollen jimdo-seite ;-)

  • #6

    Eva-Maria (Donnerstag, 13 Oktober 2011 10:21)

    Grüße aus Moabit!

    An jedem letzten Freitag im September ein Hoch auf das Butterbrot. Olé!
    http://www.onesmallseed.com/2011/04/the-best-thing-since-sliced-bread-sandwich-art/

    Alles Gute!

  • #7

    Tom de Toys (Donnerstag, 13 Oktober 2011 22:28)

    hey ho eva-maria!!! wie schön, von dir zu hören! MOABIT WIRD NUN DANK DIR ALS HUMANISTISCHER BEZIRK REHABILITIERT :-) hoffe, du fühlst dich schon wohl! meine freundin wird sich über den link freuen, cool!!! VIEL ERFOLG UND SPAß BEI DEN AUSFLÜGEN NACH NEW COLOGNE :-))) tom

  • #8

    Axel (Montag, 24 Oktober 2011 17:57)

    Hallo Tom,

    Dein Kommentar ist nun freigeschaltet.
    http://www.globale-welt.de/buchtipp/weisheit-des-ungesicherten-lebens
    Ich habe das erst neu eingestellt, dass Gäste etwas ohne Anmeldung schreiben können, und mir fiel auf, ich bekomme keine Benachrichtigung, dass etwas geschrieben wurde, ... war gerade Zufall, dass mir Dein Beitrag auffiel. Aber wie Du hier auch schreibst, ... ja es gibt Menschen, die das vermutlich ausnutzen werden.

    Sonnige Grüße
    Axel
    www.globalesdorf.de

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FB-Kommentar von Arnd Moritz am 29.12.2011 über das G&GN-INSTITUT: "Jede Gegenwart spiegelt eine Fürwart subvakuöser Denkräume in den Attraktoren der Strudel bedeutungsterminierender urlautaffiner Sprachäquivalenzen. Seit langem beobachte ich die extrasupremale Symbolwogenforschung am G&GN-Institut, die erstmals in der protokollierten Menschheitsgeschichte transduale Zugänge zu nichtmetrischen Seinstopologien bisher unerfahrbarer Parallelmultiversen zur Verfügung stellt. Diese Ergebnisse münden in dem von mir 2009 formulierten Konzept des holistischen Parafusionsspiegels im Rahmen des hierfür geschaffenen HoPaFuSpi-Projektes, so dass der finalkonzeptuale Status von HoPaFuSpi in das weltenverbindende Element an sich überführt zu werden vermag. Dank an Tom de Toys!"

PFLASTERBETT Nr.1 (c) De Toys, 28.6.2004 @ Urania (Kurfürstendamm, Berlin) PFLASTERBETT Nr.1 (c) De Toys, 28.6.2004 @ Urania (Kurfürstendamm, Berlin)
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LINKLISTE: ALLE 158 POEMiE-DOMAINS HIER... SENSATION: EHEMALIGES G&GN-ARCHIV ONLINE WIEDERENTDECKT - EINE DER ALLERERSTEN LITERATURSEITEN IM INTERNET SEIT 1 9 9 8 !!!

Mein kommender Best-OFF-Lyrikband: "BODENLOS VERWURZELT WIE EIN STERN" mit 88 ausgewählten Gedichten aus 2 Jahrzehnten!

HOHLAPFEL (c) De Toys, 20.9.05 HOHLAPFEL (c) De Toys, 20.9.05

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CHRONIK DES LAUFENDEN WERKPROZESSES: LINKS ZU  73  TOPAKTUELLEN TITELN NEUER GEDICHTE

EVERGREEN: DIE NEUKÖLLNER STUNDE NULL (oder: die peinlichste Szene-Schote 2002: Was Sie schon immer mal über Ben Becker & Bertolt Brecht wissen wollten!)

Der wichtigste "schmal-lange" politische Text des Jahres 2011 als GASTBEITRAG hier: Clemens Schittko "Der nullte Kaddish" und das brandneu gastierende 2012er-Politpoem von Kai Pohl "Durchgeknallte Materie"

Mein allergrößter literarischer Mißerfolg (2003) auf nationaler Ebene: die überdadaistische Hommage an Hans Arp mit allen Hintergrunddetails!

Mein schönstes Erlebnis als Lyrik-Rezitator (2010) am 10. Weltpoesietag 21.März mit Gedichten von Hans Vogt: WORLD POETRY DAY

 

De Toys, 23.1.2009

OVERWOR(L)DED
(BE-ing NOWhere)
[12.PRAYER OF TRANSRELIGIOUS HOLeISM]

no sun no moon no galaxy
no thoughts of nothing and
no nothing no illusions and
no truth no question but
no need for answers
is the answer just
awake aware arrived
where this is
called the only THIS
AND THAT is sure
like nothing more than THIS
AND THAT turns mad
if you can't love it
like the laughter
of your lover
of your laughter
til the end of time
within this mOMent
that is touching
as you know it
now from inside
where the emptiness
turns outside
showing this is
no side never

 

De Toys, 17.1.1993

KINDHEIT

ich wachte auf
die sonne schien
und ich
fing wieder an
zu spielen

 

De Toys 1970 @ TomDeToys.de De Toys 1970 @ TomDeToys.de

 

"Auch heute noch blickt der Realist nur nach außen und ist sich nicht bewußt, ein Spiegel zu sein. Auch heute noch blickt der Idealist nur in den Spiegel und kehrt der realen Außenwelt den Rücken zu. Die Blickrichtung beider verhindert sie zu sehen, daß der Spiegel eine nicht spiegelnde Rückseite hat, eine Seite, die ihn in eine Reihe mit den realen Dingen stellt, die er spiegelt: Der physiologische Apparat, dessen Leistung im Erkennen der wirklichen Welt besteht, ist nicht weniger wirklich als sie."
Konrad Lorenz, in: DIE RÜCKSEITE DES SPIEGELS (1973)

ARATIONALER ASTRONAUT (c) De Toys, 21.1.2006 @ www.URENGEL.de ARATIONALER ASTRONAUT (c) De Toys, 21.1.2006 @ www.URENGEL.de

 

De Toys, 9.2.2005

KU(E)R-Zen!

jeden morgen
wach ich auf
und denke
es ist wirklich
ein geschenk
und wunder
noch zu leben
wieder da
zu sein
die welt
zu spüren ganz
egal in welchem
zustand
alle körper
alle kriege
sich befinden
denn der tod
kommt sowieso
viel früher und
viel schneller
als uns recht
ist jede
einzelne sekunde
lohnt sich
mit der inbrunst
ihrer kurzen
gegenwart
als ewigkeit
zu würdigen