Der Anwärter auf den 13.Nahbellpreis 2012 heißt: CLEMENS SCHITTKO
"Ein schöpferischer Mensch kann keinem ausgetretenen Pfad folgen. Er muss seinen eigenen Weg finden, muss im Dschungel des Lebens danach forschen. (...) Doch das
Kollektiv hat seine eigenen Bestechungsmethoden: Es zollt jenen Respekt und Ehre, die unter Beweis stellen, dass der Weg der Kollektivpsyche der einzig richtige ist. (...) Jede kreative Seele -
ganz gleich, was sie hervorbringt - sollte geachtet und geehrt werden, um die Kreativität zu ehren. Aber sogar Politiker bekommen den Nobelpreis, und sie sind nichts als clevere
Kriminelle."
OSHO (Bhagwan Shree Raijneesh 1931-1990), in: "KREATIVITÄT"
Der Lyrik-Nahbellpreis für die "lebenslängliche Unbestechlichkeit im poetischen Gesamtwerkprozess" (Zitat Urkunde) wird vom G&GN-Institut seit dem Jahre 2000 jährlich an deutschsprachige LEBENDE LYRIKER vergeben. Der erste Preisträger war Tom de Toys, der sich mit seiner fulminanten Nahbellrede bei der Jury (bestehend aus dem 1.Vorsitzenden Sebastian Nutzlos, dem Kunstkritiker Dr. Egon Denkmal & dem Pressesprecher Samuel Lépo) performativ bedankte und daraufhin als Ehrenmitglied in die Jury aufgenommen wurde...
Rech @ LYRIKMAIL (#2066 "P" von De Toys als PoetryToGo-Video)
Vogt @ LYRIKMAIL: #2191 "HAB MITLEID" & #2009 "UTOPIE"
Vogt @ ab 18.3.2010 @ www.LITERATURAUTOMAT.eu (6 Wochen)
Vogt LIVE gesprochen von De Toys am 10.Weltpoesietag (21.3.2010) &
"4 OBLIGATE GEDICHTE - DIE ALTEN BETREFFEND" (PoetryToGo)
Karl-Johannes Vogt
HOMO MECHANIKUS
Bekenne nie
Dass dich eine Blume entzückt
Ein Bach
Ein Vogel
Ein Mensch oder ein Wort
Die Weisheit des Lebens
Findest du mühelos
In den Graffitis
Der eisernen Pissoirs
In den dunstigen Städten
Und die Faszination des Lebens
Ist nicht im Gedicht
Sondern im mechanischen Prinzip
Und in der Erregung
Die aufwallt
Wenn der Held
Aber auch der Feigling stirbt
Im blutigen Mix
Aus Sex und Crime
Wie damals die Gladiatoren
In den römischen Arenen
© entnommen aus:
"DAS FLUGZEUG ÜBER MIR WECKT KEINE SEHNSUCHT"
(Edition naHbell, G&GN-Verlag 2009)
OFF-izielle G&GN-Pressemeldung am 19.6.2009:
10. NAHBELL-Preis an Karl-Johannes Vogt
G&GN-Institut Berlin-NewCologne / Karl-Johannes Vogt wurde am 29.10.1919 geboren und lebt schon seit langem in Jülich (zwischen Aachen und Köln), wo es inzwischen auch einen "echten" Nobelpreisträger (der Physik) gibt. Heinrich Böll schrieb Vogt einst, daß ihn seine
Gedichte sehr berühren und er weiter dichten solle. Vogt hielt diesen persönlichen Brief sein Leben lang geheim, wie es sich eben für private Post gehört - und wurde bis heute nicht
veröffentlicht... Am 21.6.2009 wird "dem unbekannten Dichter" Karl-Johannes Vogt nun durch das G&GN-Institut der 10. NAHBELL-Preis für dessen "lebenslängliche zeitgeistresistente"
Produktivität zuerkannt. Außerdem erscheinen im Herbst 2009 beim G&GN-Verlag 14 ausgewählte Gedichte aus den Manuskripten "MOMENTE" I+II unter dem Titel "DAS FLUGZEUG ÜBER MIR WECKT KEINE
SEHNSUCHT" in der Edition naHbell als Vogts allererster Lyrik-Einzelband. Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gab es vor einigen Jahren ein Hörspiel. Ein Roman ist vom Autor auch lieferbar. Wir
gratulieren heute schon zum 90. Geburtstag, denn "Hans" Vogt befindet sich JETZT in seinem neunzigsten Lebensjahr und verstrahlt die Ruhe und Grazie dieser Gegenwartsbewußtheit seiner Dichtung
"wie nebenbei" genau so auch im Gespräch!
INTERVIEW von De Toys mit Jülicher Nachrichten über Vogt
2.Gedichtband von Vogt in Vorbereitung:
"MEIN JAHRHUNDERT IN DER ZIVILISATION"
(Edition naHbell, G&GN-Verlag, Herbst 2012)
EXKLUSIVES PREVIEW @ LITERATURAUTOMAT:
G&GN-UPDATE 15.10.2011 @ Jimdo-Poemie-Startseite / "(...) Als einzige Großbaustelle fehlen jetzt nur noch die
Nahbellpreis-Dokumente, ausgerechnet jenes Projekt, das auf meine älteste Vision in meiner Jugend zurückgeht! Ich "sah" damals im Geiste eine renovierte alte Villa, wo die Stiftung
"ASYL FÜR DAS UNBEKANNTE GENIE" residieren sollte: mit genügend Arbeitsräumen und Schlafplätzen, um jeden überraschenden Gast wie einen Heiligen aufnehmen zu
können, ganz gleich in welcher "schwierigen" Bewußtseinsverfassung und zu welcher Tages- oder Nachtzeit er/sie an die Tür klopfen würde und (womöglich verwirrt, verzweifelt, verlebt oder
verschüchtert) um Einlass bäte. Einzige Bedingung für die spontane umfassende Notfallförderung sollte ein irgendwie akut in Arbeit befindliches
Inspirationsprojekt sein, das den Stipendiaten derart überfordert und vereinnahmt, daß er/sie den alltagsfernen Schutz dieser Villa benötigt, um hier über einen gewissen Zeitraum sein Werk
ungestört zu gebären... Leider gibt es bis heute noch immer keinen Mäzen für die bisherigen Nahbellpreisträger, so daß auch ich immer noch mittellos auf ein Wunder
warte, um meine Vision zu verwirklichen. (...)"