Parallel zur Malerei und den ersten Gedichten gründete ich bereits 1986 als Teenager mit einigen Mitschülern eine Pantomime-Gruppe, mit der es zu einer szenischen Aufführung im Jülicher Bonhoefferhaus kam. Der Zufall wollte es, daß sich zu jener Zeit ein Regisseur vom berühmten New Yorker Broadway in unsere Gegend verirrte und eine außerschulische Theatergruppe gründete, so daß ich ein Jahr lang in den kostenlosen Genuss von dramatischem Basistraining für Stimme, Mimik und Bühnendialog kam. Aber erst im Laufe des Jahres 2011 reiften in mir neue Ideen heran, um meine ursprüngliche Lust am Theatralischen wieder pantomimisch umzusetzen. Und so plane ich nun nach meinen 14 Berliner Jahren als lautstarker Sprachakrobat, in meiner neuen D'dorfer Heimat GANZ OHNE WORTE im öffentlichen Raum zu performen, um seelische Phänomene wie das Potenzial zur ENTSCHLEUNIGUNG IN DER BEWEGUNG und der vertieften WAHRNEHMUNG TOTALER GEGENWART archetypisch-symbolisch auszudrücken, um den Kontrast zwischen der Hektik des Alltags und der bedingungslosen Bewußtwerdung der SCHÖNHEIT DES LEBENS AN SICH in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken...