Druckversion XL des Götterdiagramms auf Panoramio
G e l e i t w O R T
Das Institut für Ganz & GarNix freut sich, Ihnen heute das Ergebnis von Recherchen präsentieren zu können, für die wir unserem Mitarbeiter Herrn De Toys einen Büroplatz mitsamt Bibliothek und
technischen Rahmenbedingungen schaffen konnten, weil das Thema seines Vortrages erstaunlicherweise mit seiner eigenen mystischen Urerfahrung des 'LOCHiSMUß' vom 5.5.1989 zusammenhängt, die
bekanntermaßen zur Gründung des G&GN-Instituts führte, dessen Motto lautet: PERINZENDENZ STATT TRANSZENDENZ. Insofern war es uns eine präsentOMatische
Pflicht, sein Vorhaben ideell zu unterstütZEN und die ausführliche Originalversion der Allgemeinheit nun zur Verfügung zu stellen. Mögen weitere religionskritische Bewußtseinsforscher davon
profitieren!
Sebastian Nutzlos, 1.G&GN-Vorsitzender, Berlin-Neukölln, den 5.5.2010
perinZENdenz STATT transzENDEnz - wer hat schonmal versucht, sich die LEERE vorzustellen? Versuche, sie in einer möglichst simplen ZEICHNUNG darzustellen oder mit einem einzigen kurzen SATZ zu beschreiben...
"...sinnbildlich ist das Pleroma der kleinste nur angenommene, nicht seiende punkt in uns und das unendliche weltgewölbe um uns."
C.G.Jung: "VII SERMONES AD MORTUOS" (1916)
Mit Überlichtgeschwindigkeit zu den antiken Göttern und zurück: Was uns Astronomie, Archäologie, Astrologie, Psychologie, Philosophie, Mathematik und Mythologie über GOTT und dessen "chaotische" LEERE sagen. Der zeitgemäß nacherzählte Mythos vom GRIECHISCHEN SCHÖPFUNGSCHAOS als "gähnende Leere" enthält meine Vision über HESIOD als Hermes & HOMER als Apollon! Für Seminare & Schulunterricht empfiehlt sich als didaktischer Einstieg in diese Materie die kurze PDF-HANDOUT-Version. Die folgende ausführliche XXL-Version verschicke ich gerne auf Anfrage als kostenloses PDF (im anspruchsvollen Layout mit Grafiken, Fotos und farbigen Zitaten, falls der XXL-PDF-DIREKTLINK nicht funktioniert:
Tom de Toys, 27.4.-29.5.2010
(+22.5.10: P.S. Postscriptum)
GEILE GENERVTE GÖTTER:
DIE KOSMISCHE INZESTPOLITIK DER URMÄCHTE
(ÜBER DEN ANTIKEN "GAIA & URANOS" -SCHÖPFUNGSMYTHOS)
"Aus den Zeiten schriftloser Kulturen zeugen vielfältige archäologische Funde vom himmelskundlichen Wissen der frühen Menschen. Die Achsen oder die Zugänge zu
ihren oft monumentalen Grabbauten waren nach markanten Punkten des jährlichen Sonnen- oder Mondlaufes ausgerichtet, (...) Grabbauten wurden zu Kultstätten oder Kultstätten zu Grabbauten, nicht
nur zur Verehrung der Ahnen, sondern auch zur Stätte magischer Beschwörung, der kultischen Verehrung von Gestirnsgöttern und auf einer höheren Kulturstufe zu 'Observatorien' und Kalenderbauten.
(...) Aus der Bewegung der als bewußte, göttliche Wesenheiten gedachten Gestirne suchten die Menschen Orientierungen für das irdische Leben. Sobald die (weitgehend irrtümliche) Erkenntnis der
Verursachung irdischer Erscheinungen von himmlischen Vorgängen entstanden war, stellte sich die Gestirnsbeobachtung geradezu als zwingende Notwendigkeit dar. In schriftlichen Aufzeichnungen wird
dies erstmalig in der babylonischen Omenastrologie faßbar. (...) Die alten Babylonier prägten die Gestirnsgötter mit den Zuordnungen, die in der Astrologie bis heute grundsätzlich erhalten
blieben. Der Mondgott Sin war Herr über das Pfanzenwachstum, der die Zeit und die Geschicke der Menschen lenkt. Die Sonne wurde als Gott Samas, Sohn des Mondgottes, Herr über das Leben, die
Gerechtigkeit und Weissagung verehrt. Die dritte Hauptgottheit dieser vorchristlichen Trinität war Istar, ebenfalls Tochter des Mondgottes, die sich als Liebesgöttin in der Venus personifiziert.
Mars erscheint schon hier als Unglücksstern, als der unheilbringende Unterweltgott Nergal. Jupiter manifestierte sich im Schöpfergott Marduk, sein Sohn, der spätere Merkur, als Herr der
Wissenschaften und der wahrsagenden Künste, während Saturn als die 'müde gewordene Sonne' galt. (...) Mit der Weltschöpfungslehre Hesiods treten wir in einen ganz andersartigen Kulturkreis ein,
doch sicher waren auch Hesiods Gedanken schon lange zuvor wenigstens in einzelnen Elementen vorgebildet, und sein auf der Sichbarkeit von Sternen und Sterngruppen beruhender Kalender für den
Landmann und Seefahrer bedurfte der langen praktischen Erfahrung..."
Jürgen Hamel:
"Astronomiegeschichte in Quellentexten:
Von Hesiod bis Hubble" (1996)