* 25 JAHRE LOCHiSMUS 1989-2014 *

Mein 5. Mai 1989 in Köln - transpersonal alaaf !

"Ich habe gesehen, daß es kein erwachen gibt, weil es auch kein schlafen gibt. Das ist alles nur beschäftigungstherapie aus angst vor der großen langeweile."

Tobias Torkelin, 22.3.2015

 

"Dein sogenanntes 'Ich' BESITZEN zu wollen, resultiert aus demselben Denkfehler wie der Wunsch, die eigenen Augen zu SEHEN oder das Gehirn beim Denken zu BEOBACHTEN; denn Du BIST das alles selbst, niemand sonst wohnt da, wo Du DICH suchst, als der Suchende - Du kannst Dein eigenes Beobachten nicht besitzen, das ganze Universum ruht in seiner eigenen glasklaren Sprachlosigkeit, ohne sich selbst zu erklären..."

Sebastian Nutzlos, in: SPRACHSKEPSIS & SPRACHMYSTIK (1989)

 

"Unendliche Regression: Dann gibt es noch das Problem der Beziehung zwischen der Natur und dem Ego. (...) Auf den ersten Blick mag das Problem des Teufelskreises rein mathematisch erscheinen und sich der Erfahrung entziehen. (...) Es ist, als wären wir selbst das Loch im Taschentuch; wir sehen die andere Ecke vom Taschentuch und denken, wie angenehm es doch wäre, unsere Leere mit ihr auszufüllen. So schneiden wir sie aus und füllen uns damit an, nur um herauszufinden, daß wir nun das neue Loch sind - der unsichtbare blinde Fleck im Universum. Der Trugschluß der Dualität." Alan Watts, in: DIE SANFTE BEFREIUNG

(1939, DIE BEDEUTUNG DES GLÜCKS)

"So wie das Universum unser Bewußtsein produziert, so ruft unser Bewußtsein das Universum hervor, und diese Erkenntnis transzendiert und beendet die Debatte zwischen Materialisten und Idealisten (oder Mentalisten), Deterministen und Verfechtern des freien Willens, die das yin und das yang in den philosophischen Ansichten vertreten."
Alan Watts, in: DER LAUF DES WASSERS (1975)

 

25.Lochismus-Jubiläum: 1989-2014 NEUROSCHAMANISMUS
Die Pressemitteilung im 25.Jubiläumsjahr 2014
De Toys LOCHISMUß 1989-2014.pdf
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Jeder Mensch "hat" sein eigenes mystisches Erlebnis, das die "letzte" Frage beantwortet. Meines geschah am fünften Mai 1989 am Decksteiner Weiher im Kölner Grüngürtel und führte zur Entwicklung meiner lochistischen Lebensphilosophie. Seitdem bezeichne ich mich auf der ichfreien "Ebene" als "transreligiös" und nenne meine Kunst "transrealistisch", besonders die QUANTENLYRIK (seit 2001) und die minimalistischen Gemälde im Stile des INTEGRALEN IMPRESSIONISMUS, den ich damals aufgrund des Erlebnisses erfand. Solch ein biografisches Großereignis kann nicht nur durch die aktive "spirituelle Suche" ausgelöst werden, sondern widerfährt einem manchmal auch durch eine Nahtodeserfahrung oder irgendeinen anderen Schicksalsschlag. Karlfried Graf Dürckheim (Begründer der Initiatischen Therapie) stellte bei seinen Patienten fest, daß sie sich oftmals erst durch die psychotherapeutische Aufarbeitung von "späten" Lebenskrisen daran erinnerten, daß sie solch ein Erlebnis bereits sehr früh in ihrem Leben vor langer Zeit, manchmal bist zu 20 Jahre zurückliegend, gemacht hatten. Die Bewußtmachung bewirkt dann eine "auffrischende" Integration in das psychische Alltagskostüm. In meinem Fall ist es so, daß ich das Glück hatte, bereits in der Jugend einem seriösen Meditationslehrer zu begegnen (ich sage "seriös", weil er kein Guru war, der damit Geld verdiente, sondern ein durch und durch anständiger, humanistisch-pädagogisch motivierter Mensch, der sich selber als "Wegbegleiter" empfand wie eine Hebamme für seelische Prozesse) und dadurch über mehrere Jahre introspektive Techniken geübt hatte, um das religiös-esoterische Bedürfnis nach TRANSZENDENZ zu füttern - und letztlich auch zu stillen, allerdings sehr anders als erwartet: aus der Transzendenz wurde die PERINZENDENZ, denn als sich der Schleier der "Seinsvergessenheit" lüftete, war da kein Gott und kein Sinn, keinerlei Großer Geist oder Energie, weder unendliche Fülle noch Leere, sondern die Vorstellungen von einer erhofften Antwort lösten sich allesamt auf. Wenn sich die Vorstellungen auflösen, man sich also nichts mehr vorstellen kann, ist die Wahrnehmung anscheinend erst wirklich bereit, DAS zu bemerken, was immer schon naheliegend war und doch in der fernsten Ferne für den noch "abwesenden" Geist. Dann erst kapiert man geschockt, wieso echte Mystiker nach einer derartigen DURCHLEUCHTUNG STATT ERLEUCHTUNG "absolut" sprachlos wurden und nur paradoxe Poesie fabrizierten: die "Grundlose Inwesenheit" überwindet die übliche Sprache als dualistisches Begriffssystem. Bestenfalls muß man nun Neologismen verwenden, um über den transpersonalen Zustand zu reden, ohne sich falsch und verlogen zu fühlen. Oder man wird eben Guru und nutzt die SPIRITUELLE SEHNSUCHT der verzweifelten Geschwister schamlos aus, indem man behauptet, man könne dies oder jenes da "drüben" am "anderen" Ufer entdecken, wenn man diese und jene Bewußtseinstechnik -natürlich für viel Geld- erlerne. Mit solch einer Methode reiht man sich ein in die Unterdrückergeschichte der Religionen, die noch nie Menschen befreien wollten sondern seelisch versklaven. All dies wird einem in jenem Sekundenbruchteil bewußt, wenn "es" passiert - und danach schießt dir nur ein einziger "erleuchteter" Gedanke durch den Kopf: ACH DU SCHEISSE !!!

 

"Wir brauchen weder eine neue Religion noch eine neue Bibel, sondern eine neue Erfahrung - ein neues Selbst-Gefühl. (...) Das am stärksten gehütete Tabu aller Tabus, die wir kennen, ist das Wissen, wer oder was man tatsächlich hinter der Maske eines anscheinend eigenständigen, unabhängigen und isolierten Ichs ist. (...) Angesichts einer solchen Vorstellung scheint die Erkenntnis unmöglich oder sogar absurd zu sein, dass ich selber nicht nur in einem Tropfen bin, sondern in dem ganzen Schwall Energie, der sowohl die Galaxien als auch die Zellen in meinem Körper ausmacht. (...) Es ist so, als würde man versuchen, seine eigenen Augen ohne Zuhilfenahme eines Spiegels zu sehen oder die Farbe eines Spiegels mit den Farben zu beschreiben, die sich im Spiegel reflektieren."

Alan Watts, in: DIE ILLUSION DES ICH (1966)

 

Weitere Hörbeispiele:

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