05.NAHBELL-Preis 2004: ALEX NITSCHE

Alexander Nitsche (c) G&GN-FOTO: De Toys, 22.8.2012 @ Apolloplatz (Düsseldorf)
Alexander Nitsche (c) G&GN-FOTO: De Toys, 22.8.2012 @ Apolloplatz (Düsseldorf)

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PRESSETICKER: "LEBENSLÄNGLICHE UNBESTECHLICHKEIT"

 

Nobelpreis? Nein: "Nahbell" - Das naheliegendste Gebell abwegiger Dichter!

Das Berliner G&GN-Institut verleiht den alternativen "subversiven" Lyrik-NAHBELL-Preis "für die innovative Unbestechlichkeit im lebenslänglichen Gesamtwerksprozess" 2004 bereits zum fünften Mal. Diesjähriger Preisträger ist der Ex-Schweriner Dichter ALEX NITSCHE, der als SocialBeat-Veteran in den 90ern die bibliophile Zeitschrift "Heulsuse" herausgab und dessen aktuelle handkolorierte ISBN-freie Einzelpublikationen "KÖNIG GOLEMGURU" (Teil I + II, edition erdrausch, Dietzenrode 2002 & 2003) über den Buchhändler Hugendubel bundesweit lieferbar sind, denn sie liegen in einer limitierten bibliophilen Auflage exklusiv im Underground-Regal der Berliner Filiale am Kudamm und warten auf jene Leser, die den Bestsellerlisten nicht mehr trauen. Nitsche wohnt derzeit im süddeutschen Raum, wo er wieder verstärkt in seinem zweiten Beruf als Landschaftsgärtner tätig ist, was zu einem humorvollen und meditativen Unterton in seinen jüngsten Werken führt.

Der NAHBELL-Preis wird seit 2000 traditionell am 21.Juni verliehen und von der eingetragenen Schutzmarke "POEMIE" redaktionell unterstützt. Das Vergabe-Datum erinnert an den 21.6.1989, als der Ex-Kölner Preisgründer De Toys dank Niederschrift des Kurzgedichtes "KONTAKT" seinen Kampf gegen Klüngel & Korruption im etablierten Literaturbetrieb begann. De Toys sagt dazu: "Wenn die Germanisten in hundert Jahren zurückblicken, werden sie merken: da war einer, nein, eine ganze Szene, die nicht einfach so mitspielten sondern unbestechlich blieben, weil sie von ihrer Dichtung noch experimentelle, existenzielle, authentische und trendfreie Qualitäten abverlangten neben dem ganzen schicken Pseudopop-Geplätscher von Jung- und Juppie-Autoren des Fastfoodliteraturbetriebes."

DR. MICHAEL GRATZ (in L&Poe, 2005): "Vor fünf Jahren zeichnete der Berliner Autor Tom de Toys sich selbst mit dem ersten Lyrik-Nahbellpreis aus. (Nur die Lumpe sind bescheiden - Goethe). Die zehn Millionen hat er offenbar nicht bekommen. Erwartungsgemäß (aber vielleicht gibts ja doch verrückte und visionäre Mäzene?) Die weiteren Preisträger: RoN Schmidt (2001), stan lafleur (2002), HEL ToussainT (2003), Alex Nitsche (2004), Angelika Janz (2005). Eine respektable Liste - und das ist kein Scherz!"

Die meisten NAHBELL-Preisträger sind außerdem im "Kürschners", dem Lexikon lebender Dichter (K.G.Saur-Verlag, Leipzig), steckbrieflich erfaßt - der "abwegige" ALEX NITSCHE befindet sich im 63.Jahrgang (Ausgabe 2002/2003) auf Seite 855.

 

Alex Nitsche

die welt ist ein tier

die welt ist ein tier
und ich bin sein hirte
im dickicht der zeit
es stillt seinen hunger
an nähe in mir und ich
meinen durst nach filosofie
mittags kämme ich ihm weisheiten
aus dem fell und manchmal
nachts mischt sich
unser atem
dann sind die träume ganz leicht.

 


© Copyright by LYRIKMAIL (#802 vom 22.6.04)


UMBRA (c) Alex Nitsche @ Objektlyrik-Ausstellung, Tacheles 1998 (Berlin)
UMBRA (c) Alex Nitsche @ Objektlyrik-Ausstellung, Tacheles 1998 (Berlin)
SEXY SILENCE (c) Alex Nitsche @ Objektlyrik-Ausstellung, Tacheles 1998 (Berlin)
SEXY SILENCE (c) Alex Nitsche @ Objektlyrik-Ausstellung, Tacheles 1998 (Berlin)

Weitere Hörbeispiele:

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