06.NAHBELL-Preis 2005: Angelika Janz

TOPAKTUELLES GEDICHT VON 2012 SIEHE GANZ UNTEN !!

BRANDNEU 2014: TEXTBEISPIELE FÜR VISUELLE POESIE !!

 

Eine fast in Vergessenheit geratene Ex-Düsseldorfer Lyrikerin, die sich ähnlich wie Alex Nitsche ebenfalls in die Natur zurückgezogen hat und deren Gedichtband "orten vernähte alphabetien" 2002 vom Feuilleton unbeachtet im Greifswalder Verlag "Wiecker Bote" erschien...


OFF-izielle G&GN-Pressemeldung am 24.6.05


Aufgrund gesundheitlicher Probleme unserer administrativen Abteilung koennen wir leider erst heute unsere Freude darueber offiziell kundtun, dass der -nicht nur in Insiderkreisen- bekannten Lyrikerin Angelika Janz der seit 2000 jaehrlich vergebene alternative Lyriknobelpreis am 21.6.05 von der G&GN-Jury einstimmig zugesprochen wurde. Da die finanziellen Engpaesse seit der Konkursmeldung des G&GN-Institutes (siehe letzter Newsletter an Abonnenten im Oktober 2004) noch nicht behoben werden konnten, kann kein Festakt ausgerichtet und die Urkunde nur per Post zugestellt werden. Auch fand sich bis heute noch immer kein PRIVATER MAEZEN fuer das anvisierte Preisgeld von ueber 10 Millionen Euro pro Kopf, das dazu dienen soll, den Preistraegern zu ermoeglichen, LEBENSLAENGLICH SOUVERAEN AUTONOM SOZIALE POETISCHE PROJEKTE ZU REALISIEREN, ohne die Energien ihres dichterisches Genies permanent im Ueberlebenskampf zu verschwenden. Bisher konnte darum noch keiner der bisherigen Preistraeger (darunter z.B. stan lafleur & HEL ToussainT) die Summe in Empfang nehmen. Das G&GN-Institut will mit dem Nahbellpreis auf den Skandal aufmerkam machen, dass besonders Deutschland gerne als "Land der Dichter und Denker" dargestellt wird, aber die wahren Genies in Wirklichkeit vom Establishment (auch in Schweden) meist komplett ignoriert werden, da sie sich traditionell den jeweils aktuellen Trends & Massenmedienhysterien entziehen, auf die sich das literarisch interessierte Volk von Grosskonzernen konditionieren laesst (vgl. dazu die Analyse der Inflation des Popbegriffes hin zur Popperliteratur im Kultbuch "Von Acid nach Adlon und zurueck" von Johannes Ullmaier).
Mit freundlichen Gruessen und Glueckwuenschen aus Berlin


gez. Sebastian Nutzlos (G&GN-Vorsitz seit 1990)

 

 

Angelika Janz (31.12.2012 via facebook)

 

Profane Schöpfung

Notdürftig erklärt sich das All
mit erlöschenden Sternen.
Unser Planet fängt seine Geschichte,
wie das Wild die Beute
an Wasserstellen.

Die Notwelt, die Brotwelt
formt Geschichte in gläserner Prophetie.
Des Kontinents Schwund wärmt
die Gewichte der Welt als Erinnerung
mit den aufschießenden Strahlen,
den aufgerichteten Stacheln
der Angst.
Das Hierland und die altersbeschickte
Oberfläche toter Kulturen
sind zuweilen identisch.

Ein Dorf verkümmert und
ein Mensch schwitzt Gift.
Das Ich endet am Ich
des Nachbarn, der schreibt.
Alle Geschichten münden
in die dunklen Bücher
der Zyniker,
die zu lesen so schwer ist
wie das Wasser zu trinken für Steine
ein Unding bleibt.

 

Weitere Hörbeispiele:

www.DirekteDichtung.de

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