DAS GROßE EXIL: innen & außen...

(Menschen müssen vor Menschen flüchten)

 

"Millionen von Menschen wurden von dummen Anführern und dummen Massen aus den dümmsten Gründen der Welt abgeschlachtet und die bizarren (zufällig geprägten) Realitätstunnel, die das ermöglichten, regieren und roboterisieren uns noch heute. (...) Die Dummheit hat mehr Genies (und normale Menschen) umgebracht und eingekerkert, mehr Bücher verbrannt, mehr Völker ausgerottet und den Fortschritt nachdrücklicher verzögert als jede andere Kraft in der Geschichte. (...) Intelligenz ist die Fähigkeit, Information zu empfangen, zu entschlüsseln und brauchbar weiterzuvermitteln. Dummheit ist die Unterbrechung dieses Prozesses an einem beliebigen Punkt. Fanatismus, Ideologien usw. blockieren die Fähigkeit, zu empfangen; mechanische Realitätstunnel blockieren die Fähigkeit zu dekodieren oder zu integrieren, und die Zensur blockiert die Weitergabe. (...) Wir brauchen mehr Meditation und weniger Munition."
Robert Anton Wilson (1932-2007), in: DER NEUE PROMETHEUS (1983)

 

"Mit dem Ende des dritten Reiches wurden seine Voraussetzungen keineswegs abgeschafft. Noch immer wird statt menschlicher Substanz das äußere Erscheinungsbild gefördert, wird Anpassung statt innerer Unabhängigkeit belohnt. Heute geben sich diese Voraussetzungen mehr denn je den Schein von 'Humanität' und 'Menschenfreundlichkeit'. Das Schreckliche versteckt sich immer öfter hinter lächelnden Mienen und kommt als Freundlichkeit scheinbar rücksichtsvollen Verhaltens daher. Daher ist es schwieriger geworden, die tatsächliche Krankheit unserer Zeit zu erkennen."

Arno Gruen, in: DER WAHNSINN DER NORMALITÄT (1987)


Nelly-Sachs-MAHNMAL (c) De Toys, August 1997 (Köppenplatz, Berlin-Mitte)
Nelly-Sachs-MAHNMAL (c) De Toys, August 1997 (Köppenplatz, Berlin-Mitte)

 

"Hinter der Kernenergie stehen die größte Lobby und die größte Bürokratie. (...) Aber der technische Fortschritt ist so groß, dass wir mit noch viel weniger Energie auskommen können. (...) Warum bilden wir unsere Ingenieure und Techniker nicht besser aus? Ich habe mir die Lehrbücher angeschaut. Sie sind voller Irrtümer. (...) [ FRAGE DER ZEIT: "Die Lobby der Energieverbraucher ist im Vergleich zu jener der Anbieter schwach." ] Gerade deshalb sind die Regierungen gefragt, das Gemeinwohlinteresse zu vertreten. Wenn sie das täten, verschwänden die Probleme mit dem Öl, mit dem Klimawandel und mit der nuklearen Proliferation ziemlich schnell."

Amory Lovins (Alternativer Nobelpreisträger 1983),

Interview in: DIE ZEIT, 4.5.2006

 

"COSMIC (ANGELS IN) CONTACT" (c) De Toys, 31.12.2005 @ www.URENGEL.de
"COSMIC (ANGELS IN) CONTACT" (c) De Toys, 31.12.2005 @ www.URENGEL.de

 

 

Tom (de) Toys, 12.8.1993, für Hadayatullah Hübsch
(inspiriert durch seinen Refrain "Töte den Affen")

JENSEITS DER WUT

gebäre den engel
gebäre den engel
den engel
den engel
den engel
in dir
den engel
in mir
den engel
im ganzen
damit wir
tanzen
der engel ist
frei
der krieg ist
vorbei

dein blut ist
mein blut ist
dein blut und
unser
vertrauen soll
keiner versauen
wenn sich endlich
öffnet die erde
der himmel
die erde die himmel
der erde das himmel
reich mit gemischten
gefühlen ohne
beschwerde
ohne gericht
keiner verliert
sein wahres gesicht
ruft die echtzeit
zum freien verzicht
auf die lügen
die lügen
das falsche gewicht
kann nur betrügen
bis jede grenze bricht
und bricht
ja kotz dich frei
der engel erwacht
das hättste nie
gedacht und vermutet
nur mut
nur mut
das ist die glut
im erleuchteten vieh
der stall ist groß
ist überall
der engel ist
schön
im freien fall
der engel ist
frei im schönen
hall
hall hall
hall hall hall
lall lall
hall hall hall
in dir und in mir
der engel in uns
fordert sein revier zurück
nach vorne
ins menschentier
im hier und hier
und jetzt und hier
wo ich
nicht frier
weil ich dich
nie verlier
der planet ist rund
und wird gesund
im wir ohne wir
im jetzt und hier
fängt das leben an
und dann und wann
kommt jeder dran
warts nur ab
wirst schon sehn
den engel
in mir
den engel
in dir
laß ihn gehen
von alleine
verstehn
(was soll das alles
wie kriegen wirs hin
und hin und)
hinter der wand
und jenseits der fragen
müssen wir
nichts vertagen
liegt sonnenland
in mir und
in dir
damit wir
tanzen
im ganzen
der engel ist
frei
der krieg ist vorbei

 

 

"Es sieht so aus, als trennten wir unsere Artgenossen gern in Schwarz und Weiß, als verachteten wir bereitwilligst diejenigen Personen, die sich nicht für eine der, wie es scheint, absolut unumgänglichen Alternativen entscheiden, sondern sich unschlüssig einmal geistigen Idealen, einmal körperlichen Versuchungen zuwenden. Vermutlich ist dies genau das, was der ganz gewöhnliche Durchschnittsbürger ständig tut. Weder der Engel noch das Tier in ihm können unterdrückt werden, und die Stärke beider ist so gleichmäßig ausgewogen, daß sie dahin tendieren, sich gegenseitig auszuschalten, um den gemeinen oder Hausmaulwurf hervorzuheben, der, wie man sagt, sein Maul auf der einen Seite des Zauns hat und seinen Wurf auf der anderen. (...) Nicht nur, daß gesellschaftliche Konventionen ihn dazu zwingen, ein Extrem zu zeigen und das andere zu unterdrücken, in den meisten Fällen wird er zwischen beiden schrecklich hin- und hergerissen. Er schwankt zwischen Stimmungen intensiver Heiligkeit und empörender Zuchtlosigkeit, zwischendurch plagen ihn entsetzliche Gewissensängste. Dieser Typus ist tatsächlich in kirchlichen und akademischen Kreisen verbreitet, und das deshalb, weil diese Berufe höchst empfindsame Menschen anziehen, die den Köder, den Reiz jener beiden Extreme intensiver wittern als andere. Nur bei einem Künstler akzeptiert man diese Duplizität ... zu einem Menschen macht, der insgesamt nicht sehr seriös ist - (...) Folglich nimmt der Künstler in unserer Gesellschaft die Position des harmlosen Clowns ein, eines Entertainers, von dem nichts anderes erwartet wird als ein gewisses Niveau im Bereich des Irrelevanten, da seine Funktion lediglich darin besteht, Oberflächen zu dekorieren. Und aus diesem Grund kann der Künstler sich ungestraft einem Lebensstil hingeben, der bei einem Priester oder einem Professor die aufsehenerregendsten Skandale nach sich ziehen würde." Alan Watts, in: GEIST UND SINNLICHKEIT (1958)

Weitere Hörbeispiele:

www.DirekteDichtung.de

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