LIVE-LYRIK-PERFORMANCE BUCHEN

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Berliner S-Bahn mit QUANTENLYRIK-Design 2003 als Werbung für Kunstausstellung
Berliner S-Bahn mit QUANTENLYRIK-Design 2003 als Werbung für Kunstausstellung

 

"Es hat sich dahin entwickelt, daß die Ansprüche an die Texte immer niedriger wurden und das Sich-in-Szene-setzen (-das im negativen Sinne 'Eventhafte'-) in den Vordergrund gerückt ist. Auf einmal kriegt Jeder die Möglichkeit, auf einer Bühne mal für fünf Minuten der Held zu sein, fünf Minuten der Star zu sein. Und um der Star zu sein, nimmt man jeden Trend in Kauf. Und die Sprache ist Medienrummel, die Sprache ist Spektakel - nicht mehr lyrische Inspiration."
De Toys, 14.3.2000: WENN LITERATUR ZUM EVENT WIRD
("WortSpiel", DeutschlandRadio Kultur)

"...das Düsseldorfer Dichtermonster - meist steigert er sich in einen rauschhaften Zustand: Der Bewußtseinspionier möchte mit seiner Kunst jede Art von Religion überwinden..."
F.A.Z. (1997)

"Autoren wie (...) Tom de Toys u.v.m. haben mit ihren Texten, Kleinstpublikationen und Veranstaltungsreihen der literarischen Szenerie ihren Stempel aufgedrückt."
Dr. Enno Stahl, Heinrich-Heine-Institut (2007)

"Tom de Toys wird der alternativen Dichterszene Deutschlands zugerechnet. Sein Werk umfasst Zyklen im kaskadenartigen Hölderlinstil ebenso wie Wortspielereien nach Ernst Jandl und politische Demonstrationslyrik. Er war Betreiber des Literatursalons im Tacheles in Berlin-Mitte und arbeitet sowohl solistisch als auch gelegentlich mit Musikern zusammen."
Doris Mallasch, Tourmanagerin für u.a.

Goethe-Institut São Paulo (2001)

 

 

Betr. Angebot: LIVELYRIK-PERFORMANCE

        und FOTOKUNST-Ausstellung

 

Düsseldorf, im Mai 2015


Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Veranstalter und Programmmacher,

nach einer gesundheitlichen Umbaupause stehe ich wieder für Publikum/Bühne zur Verfügung und würde mich freuen, wenn Sie mich bei Ihrer Programmgestaltung berücksichtigen könnten. Mein letzter großer Auftritt liegt schon fünf Jahre zurück, mittlerweile wohne ich nicht mehr in Berlin sondern Düsseldorf.

In den 90ern wurde ich von der Presse fälschlicherweise auf SocialBeat-Literatur und Slampoetry reduziert, obwohl bereits damals meine eigene Poetologie der TRANSREALISTISCHEN "DIREKTEN DICHTUNG" ALS NEUROPOESIE existierte. Auch das bekannte Buch "Von Acid nach Adlon und zurück" (2001) des Germanisten Johannes Ullmaier konnte daran nicht viel ändern, außer daß ich nun einer "wahren" (kritischen) Popliteratur zugerechnet werde, in Abgrenzung zur sogenannten affirmativen Popperliteratur. Mittlerweile diskutieren einzelne Kreise des Lyrikbetriebes wieder über neue Politlyrik und eine neue Poetisierung, sogar eine soziale Poetik wird wieder gesucht. Meine essayistischen Beiträge dazu finden sich in der Rubrik "POETOLOGIE".

Aber nach 25 Jahren als Lyrikperformer sehe ich momentan eigentlich nur einen schwachwindigen wellengekräuselten Generationenwechsel, der keinerlei wirkliche Änderung der Verhältnisse mit sich bringt: Was wir damals als 20-30-Jährige publizierten und wie wir performten, war sogar um einiges wilder, schräger, experimenteller und radikaler als heutige Fastfoodliteratur. Und theoretisch fundierter und provokanter als die akademische Wohlfühllyrik, mit der man Stipendien und Preise abgreift.

Mithilfe des Werksquerschnitts "Das große Staunen" sowie des Portfolios "Fotomie" erhalten Sie einen Überblick über meine künstlerische Bandbreite als Angebot: falls Sie über einen geeigneten Showroom verfügen, können Sie mich nun nicht nur als Lyrikperformer buchen sondern ich biete zusätzlich eine Kunstfoto-Ausstellung der besonderen Art an: sämtliche Werke sind mit einem Handy fotografiert und zeigen ungewöhnliche Perspektiven auf teilweise bekannte Motive als farbintensive Großformate...

Im YouTube-Kanal meines G&GN-INSTITUTS finden Sie eine einzigartige Menge an gutsortierten Video-Playlists mit vielen Hörbeispielen meiner Stimme+Texte, darunter besonders empfehlenswert mit Musik: www.POPPOESIE.de

Ich würde es sehr schätzen, in Ihre Künstlerkartei aufgenommen und bei einem passenden Event gebucht zu werden, um mich aktiv am regionalen literarischen Diskurs zu beteiligen.

Mit hochachtungsvollen Grüßen aus Eller Süd, gez. Ihr TOM DE TOYS
 

PRESSETEXT FÜR LYRIKPERFORMANCE:

Tom de Toys: "DAS WARTEN DER NERVEN"

Seit seinem Umzug 2012 in den Düsseldorfer Stadtteil Eller Süd nach 14 Jahren Berlin ist das "Düsseldorfer Dichtermonster" (F.A.Z.) Tom de Toys erst wenige Male live aufgetreten. Zum "Welttag der Poesie" 2010 hörte man ihn im zakk mit der Rezitation von Gedichten seines 93-jährigen Kollegen Karl-Johannes Vogt. Und wer sich an seine Sprechgesang-Konzerte 1996-98 als "Das Rilke Radikal" mit Trompeter im Kunstpalast, dem Schlonz und mit kompletter Band in der Johanneskirche erinnert, hat ihn als popschamanisch stimmgewaltig in Erinnerung. Jetzt gibt es endlich die Gelegenheit, ihn als ekstatisch-expressiven Vortragskünstler seiner transreligiösen "Direkten Dichtung" auf der Bühne der Location XY zu erleben. Als Motto der Lesung dient das doppelte Warten der Nerven: auch Nerven müssen in der Warteschleife gewartet werden. Über dieses Thema wird der Dichter live improvisieren, eine Mischung aus spiritueller Gesellschaftskritik und schräger Show ist zu erwarten! Außerdem liebt er noch immer die Interaktion mit dem Publikum...

 

MINISTECKBRIEF

TOM DE TOYS, geboren am 24.1.1968, lebt seit 2012 in Ddorf Eller Süd, gründete 1990 das Institut für Ganz & GarNix (www.G-GN.de), entdeckte 1994 die "Erweiterte Sachlichkeit" zur Repolitisierung echter Liebeslyrik gegen den germanistischen Etikettenschwindel, machte 1996-2009 Sprechgesang in der Band "Das Rilke Radikal", betrieb 1998-2000 den Literatursalon im Berliner Kunsthaus Tacheles, gewann 2000 den ersten NAHBELL-Lyrikpreis, erfand 2001 die Quantenlyrik und gründete seine Trademark POEMiE™. Arbeitete 2005-2009 beim Berliner Schillerpalais für das Künstlernetz Neukölln als Eventmanager und Online-Redakteur, bevor er wegen seiner Jugendliebe ins Rheinland zurückkehrte. Seit 2013 Mitglied auf dem Portal "Düsseldorfer Künstler". Organisiert 2017 das 3.Offlyrikfestival. Hörbeispiel: www.POPPOESIE.de Aktuelle Publikation: "BODENLOS VERWURZELT WIE EIN STERN"


Vernissage "QUERSCHNITT 20" @ Kunsthaus Bethanien (c) FOTO: JoyceLL 9.11.2007
Vernissage "QUERSCHNITT 20" @ Kunsthaus Bethanien (c) FOTO: JoyceLL 9.11.2007

Weitere Hörbeispiele:

www.DirekteDichtung.de

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Institut für Ganz & GarNix

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