MY OWN SPECIAL VIENNA VIEW:

10 VERY BEST OF(F) WIEN ("WIEnah"-Serie)

(Wiener Poemie-Tour 3.-11.10.2009)

Tom Havlik, Lisa & ich (c) De Toys, 10.10.2009 @ Wiener Marktplatz
Tom Havlik, Lisa & ich (c) De Toys, 10.10.2009 @ Wiener Marktplatz

Zwischen den Solo-Lesungen (und beim Tour-Finale zusammen mit melamar & Thomas Havlik) hatte ich tagsüber genügend Zeit, um mir Wien anzuschauen, die Seele in der Sonne baumeln zu lassen und sogar mein zweites Stadtgedicht über Wien niederzuschreiben, das sofort auf der LICHTZEILE am Donauufer vor DEM Flex erschien...

TRAFFIC WITHOUT ARMS (c) De Toys, 7.10.2009 @ Vienna
TRAFFIC WITHOUT ARMS (c) De Toys, 7.10.2009 @ Vienna
TRAFFIC ALIEN (c) De Toys, 10.10.2009 @ Vienna
TRAFFIC ALIEN (c) De Toys, 10.10.2009 @ Vienna
TOM HAVLIK & TOM HOLZAPFEL (c) De Toys, 8.10.2009 @ Wien
TOM HAVLIK & TOM HOLZAPFEL (c) De Toys, 8.10.2009 @ Wien
DROWNED DEVILS (c) De Toys, 7.10.2009 @ Vienna (SCHÖNBRUNN)
DROWNED DEVILS (c) De Toys, 7.10.2009 @ Vienna (SCHÖNBRUNN)

 

MORE ANTITOURISTIC PICS: www.ViennaView.de PART 2


In den Tagen vor der Tour bereitete ich mich auf meinen Spaziergängen quer durch Berlin mental auf Wien vor. Dabei entstanden diese beiden Fotos (Seerosenteich & Friedhof):

Kaum zurückgekehrt ging der normale Alltag einfach weiter. Um die Eindrücke der Tour zu verarbeiten, ging ich wieder spazieren. Außerdem begann bald schon die Jobcenter-geförderte Ausbildung zum KUNSTTHERAPEUT an der sogenannten Akademie "Campus naturalis" (leider  war aus formalen Gründen keine einzige andere Berliner Schule -mit wirklich gutem Ruf in der Therapieszene- förderungswürdig!), die mich somatoform krank machte und darum abgebrochen werden mußte, um für mehrere Wochen in einer Spezialklink unter interdisziplinärer Beobachtung zu stehen. Diese Zeit im "Theodor-Wenzel-Werk" (über die Jahreswende 2010/11, also bereits ein ganzes Jahr nach der Wiener Tour) war eine passendere Ausbildung für mich, da die große Bedeutung der BEIHILFE ZUR SELBSTERFAHRUNG hier zum selbstverständlichen Konzept gehörte anstatt nur autodidaktische Fantasie zu bleiben, weil der Leistungsposten im Fördervertrag zu gering bemessen war, um eine begleitende echte Lehranalyse zu absolvieren, wie sie in jedem seriösen Institut von neuen Therapeuten verlangt wird. Dank meiner jungen (und "nebenbei" bezaubernd hübschen) hervorragenden "neohumanistischen" [1] Therapeutin Frau Dr. Neue lernte ich viele Seiten an mir im TWW-Winter kennen, die UNBEWUSST VERDRÄNGT waren - und bin noch heute mit der Verarbeitung beschäftigt...

[1] Ich weiß nicht, ob Sie sich selbst mit solch einem Etikett identifizieren würde, aber die elegante Methode Ihrer Gesprächsführung in den Einzelsitzungen erinnerte mich stark an die humanistische Tradition der Empathie (vgl. Rogers & Maslow), während andere Therapeuten regelrecht VERKRAMPFT BEMÜHT waren, einen "Abstand" zum Patienten zu wahren, der (jedenfalls bei mir) nicht zur Heilung beiträgt sondern einfach nur dieselbe Coolness unseres gesellschaftlichen Alltags darstellt, die eine gesunde Seele zur NORMALNEUROTIK zwingt, wie es schon Erich Fromm treffend erkannte: neurotisch werden in unserer Welt eben jene eigentlich Gesunden, die so ÜBERSENSIBEL sind, daß sie noch fähig bleiben, unter der sozialen Falschheit seismographisch zu LEIDEN. Nur der komplett Angepasste leidet eben nicht seelisch, erkrankt dafür aber oftmals auf organischer Ebene, denn das tiefere/höhere WESEN will sich einfach nicht der Unterdrückung beugen sondern kämpft heimlich um das innere Gold...

Weitere Hörbeispiele:

www.DirekteDichtung.de

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