PAN-FLUGBLATT: "An jedem 26. Juli stehen Erde, Sonne und Sirius (der hellste Stern am Himmel) in einer Linie. Diese Konstellation definiert den Augenblick des Jahresbeginns im 13-Monde-Synchronometer. Der letzte Tag des Jahres [25.7.] ist der "TAG AUSSERHALB DER ZEIT" oder "Grüner Tag" und wird als weltweiter Feiertag für Frieden durch Kultur gefeiert."
Das folgende Gedicht wurde erstveröffentlicht in: "FÜR IMMER WACH" (44 "Vergessene Gedichte", enthält Coproduktionen mit RoN Schmidt und Hadayatullah Hübsch), G&GN-Verlag, Düsseldorf 1997
Tom de Toys, 31.12.1996
SILWESTA
das letzte gedicht
im alten
jahrtausend
erhöht nicht sonderlich
den durchschnitt meiner
unabhängigkeit und
doch entschied ich
jetzt da draußen
im schneesonnenlicht
aus überholten zeiten
wie ein flügelloser engel
auf dem spiegelglatten
ozean zu wandeln
ohne jesus sitzen
ohne buddha fliegen
ohne religion und
lieben ohne liebe
bis die masse kritisch und
verseucht genug um ihre
selbstzerstörerische langeweile
gegen echtes
leben einzutauschen
© Copyright by ® POEMiE, erscheint in der Gesamtwerk-Jubiläums-ausgabe "LOCHiSMUß LEiCHTGEMACHT", G&GN-Verlag, Düsseldorf (geplant für
2013)
"1582 ist unser Kalender um 10 Tage gegenüber dem alten Julianischen korrigiert worden. (...) Damals hätte man nicht nur 10, sondern 12, besser noch 13 Tage überspringen müssen. Und trotzdem stimmten Kalender und astronomische Situation zueinander. (...) Eine Korrektur, die um zwei bis drei Tage danebenlag, wäre von höchster Brisanz. Denn jeder Korrekturtag steht für rund 133 Kalenderjahre, denn so lange dauert es, bis der Julianische Kalender wegen seiner unvollkommenen Schaltregel einen Tag hinter dem astronomischen Jahreslauf zurückbleibt. (...) Wenn zwischen Caesar und Gregor XIII., zwischen 45 v.Chr. und 1582 n.Chr., der Julianische Kalender nicht um ~12,7 Tage, sondern nur um 10 Tage zurückgeblieben war, dann müßten die fast 1627 Jahre um 2,7 mal 128 = ~345 Jahre gekürzt werden. (...) In der europäischen Geschichte bilden 7., 8. und 9. Jahrhundert einen künstlichen Zeitraum. Er enthält keine reale Geschichte, so daß er ersatzlos zu streichen ist und die Zeiten davor und danach direkt oder mit nur geringem Abstand aneinanderzufügen sind. Das fragliche Intervall ließe sich nach meinem derzeitigen Wissensstand exakt eingrenzen: Die fiktive, erfundene Zeit reicht von September 614 bis August 911." Heribert Illig: 'DAS ERFUNDENE MITTELALTER
– Die größte Zeitfälschung der Geschichte' (1996)