Poemie: SILWESTA

PAN-FLUGBLATT: "An jedem 26. Juli stehen Erde, Sonne und Sirius (der hellste Stern am Himmel) in einer Linie. Diese Konstellation definiert den Augenblick des Jahresbeginns im 13-Monde-Synchronometer. Der letzte Tag des Jahres [25.7.] ist der "TAG AUSSERHALB DER ZEIT" oder "Grüner Tag" und wird als weltweiter Feiertag für Frieden durch Kultur gefeiert."

KURZ NACH DEM URKNALL (c) De Toys, 3.1.2007 @ Weserstraße (Berlin-Reuterkiez)
KURZ NACH DEM URKNALL (c) De Toys, 3.1.2007 @ Weserstraße (Berlin-Reuterkiez)

Das folgende Gedicht wurde erstveröffentlicht in: "FÜR IMMER WACH" (44 "Vergessene Gedichte", enthält Coproduktionen mit RoN Schmidt und Hadayatullah Hübsch), G&GN-Verlag, Düsseldorf 1997



Tom de Toys, 31.12.1996

SILWESTA

das letzte gedicht
im alten
jahrtausend
erhöht nicht sonderlich
den durchschnitt meiner
unabhängigkeit und
doch entschied ich
jetzt da draußen
im schneesonnenlicht
aus überholten zeiten
wie ein flügelloser engel
auf dem spiegelglatten
ozean zu wandeln
ohne jesus sitzen
ohne buddha fliegen
ohne religion und
lieben ohne liebe
bis die masse kritisch und
verseucht genug um ihre
selbstzerstörerische langeweile
gegen echtes
leben einzutauschen



© Copyright by ® POEMiE, erscheint in der Gesamtwerk-Jubiläums-ausgabe "LOCHiSMUß LEiCHTGEMACHT", G&GN-Verlag, Düsseldorf (geplant für 2013)

 

"1582 ist unser Kalender um 10 Tage gegenüber dem alten Julianischen korrigiert worden. (...) Damals hätte man nicht nur 10, sondern 12, besser noch 13 Tage überspringen müssen. Und trotzdem stimmten Kalender und astronomische Situation zueinander. (...) Eine Korrektur, die um zwei bis drei Tage danebenlag, wäre von höchster Brisanz. Denn jeder Korrekturtag steht für rund 133 Kalenderjahre, denn so lange dauert es, bis der Julianische Kalender wegen seiner unvollkommenen Schaltregel einen Tag hinter dem astronomischen Jahreslauf zurückbleibt. (...) Wenn zwischen Caesar und Gregor XIII., zwischen 45 v.Chr. und 1582 n.Chr., der Julianische Kalender nicht um ~12,7 Tage, sondern nur um 10 Tage zurückgeblieben war, dann müßten die fast 1627 Jahre um 2,7 mal 128 = ~345 Jahre gekürzt werden. (...) In der europäischen Geschichte bilden 7., 8. und 9. Jahrhundert einen künstlichen Zeitraum. Er enthält keine reale Geschichte, so daß er ersatzlos zu streichen ist und die Zeiten davor und danach direkt oder mit nur geringem Abstand aneinanderzufügen sind. Das fragliche Intervall ließe sich nach meinem derzeitigen Wissensstand exakt eingrenzen: Die fiktive, erfundene Zeit reicht von September 614 bis August 911." Heribert Illig: 'DAS ERFUNDENE MITTELALTER

– Die größte Zeitfälschung der Geschichte' (1996)

 

"Der gegenwärtige weltweite Zeitstandard, der Gregorianische Kalender, ist nicht im Einklang mit den Zyklen der natürlichen Zeit! Er ist unregelmäßig, unlogisch und somit nicht harmonisch. Seine 12 Monate entsprechen nicht den 13 Umkreisungen des Mondes um die Erde in einem Jahr und sie sind unterschiedlich lang, 28 bis 31 Tage. Zudem entsprechen die Namen der Monate nicht ihren Positionen (z.B. 9.Monat September kommt von septime=sieben, 10.Monat Oktober kommt von okta=acht, etc.). Der Aufbau des Gregorianischen Kalenders stellt keine wissenschaftliche Norm der Zeit dar! Die Unordnung dieses Zeitsystems programmiert die menschliche Gesellschaft auf eine chaotische und zerstörerische Denk- und Lebensweise. (...) Der immer kritischer werdende Zustand der globalen Gesellschaft (Armut, Kriege, Terrorismus, Umweltprobleme, wirtschaftliche Krisen, Arbeitslosigkeit, etc.) kann solange nicht dauerhaft positiv verändert werden, solange das Basisprogramm der Gesellschaft -der Kalender- nicht geändert wird. Aus diesem Grund ist der disharmonische Gregorianische Kalender durch den harmonischen 13-Monde-Kalender zu ersetzen, um die Menschheit wieder mit den Zyklen der natürlichen Zeit in Einklang zu bringen und den Menschen dadurch die Möglichkeit zu geben, wieder in Harmonie und Frieden miteinander und der Erde zu leben. (...) Der weltweite Kalenderwechsel hat am 26. Juli 2004 begonnen und wird bereits in über 90 Ländern der Erde durchgeführt."
Zitat vom PAN-Flugblatt "Die Harmonische Umwandlung" (seit 2004) mit dem Untertitel "Das Gesetz der Zeit und der globale Kalenderwechsel" (Weltweite Friedensbewegung zum Wechsel in den 13-Monde-Kalender bis 2012)


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HOHLAPFEL (c) De Toys, 20.9.05
HOHLAPFEL (c) De Toys, 20.9.05

T O P T H E M E N : topaktuelles Interview mit THOMAS KUNST anläßlich der Verleihung des 14.Nahbellpreises am 21.6.2013 für seine Zeitgeistresistenz & Unbestechlichkeit

Gedicht von Angelika Janz PROFANE SCHÖPFUNG

Exklusiv-Interview 2012 des Homepage-Betreibers Herrn De Toys für das Magazin KULTURAextra

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Mein allergrößter literarischer Mißerfolg (2003) auf nationaler Ebene: die überdadaistische Hommage an Hans Arp mit allen Hintergrunddetails!

Mein schönstes Erlebnis als Lyrik-Rezitator (2010) am 10. Weltpoesietag 21.März mit Gedichten von Hans Vogt

 

"Auch heute noch blickt der Realist nur nach außen und ist sich nicht bewußt, ein Spiegel zu sein. Auch heute noch blickt der Idealist nur in den Spiegel und kehrt der realen Außenwelt den Rücken zu. Die Blickrichtung beider verhindert sie zu sehen, daß der Spiegel eine nicht spiegelnde Rückseite hat, eine Seite, die ihn in eine Reihe mit den realen Dingen stellt, die er spiegelt: Der physiologische Apparat, dessen Leistung im Erkennen der wirklichen Welt besteht, ist nicht weniger wirklich als sie."
Konrad Lorenz, in: DIE RÜCKSEITE DES SPIEGELS (1973)

 

"Die Schwierigkeit liegt darin, daß ich weder die Rückseite noch das Innere meines Kopfes sehen kann. (...) Das Bewußtsein schaut von einem Zentrum aus, welches es selbst nicht sehen kann – und darin liegt die Ursache von allem. (...) Ich selbst bin untrennbar darin verwickelt – das Ganze ist wie ein Knoten, ein Ganglion, ein elektronisches Gewebe von Pfaden, Schaltungen und Impulsen, das sich summend durch Zeit und Raum ausbreitet."

Alan Watts, in: KOSMOLOGIE DER FREUDE (1962)

 

ARATIONALER ASTRONAUT (c) De Toys, 21.1.2006 @ www.URENGEL.de
ARATIONALER ASTRONAUT (c) De Toys, 21.1.2006 @ www.URENGEL.de

 

De Toys, 9.2.2005

KU(E)R-Zen!

jeden morgen
wach ich auf
und denke
es ist wirklich
ein geschenk
und wunder
noch zu leben
wieder da
zu sein
die welt
zu spüren ganz
egal in welchem
zustand
alle körper
alle kriege
sich befinden
denn der tod
kommt sowieso
viel früher und
viel schneller
als uns recht
ist jede
einzelne sekunde
lohnt sich
mit der inbrunst
ihrer kurzen
gegenwart
als ewigkeit
zu würdigen


 

WAS DENN ???