1.Manifest des Kontaktismus 1989/1999+2002

"NEOKONTAKTIVES MANIFEST" (Teil 1)

GEMÄLDE-BEISPIELE FÜR "INTEGRALEN IMPRESSIONISMUS" HIER

 

"Es gibt keinen Unterschied zwischen dem Sandkorn und der Ewigkeit. Sie müssen sich die Ewigkeit nicht als etwas vorstellen, das im Sandkorn enthalten ist. Das Sandkorn IST die Ewigkeit. Genau so wenig unterscheidet sich die Tatsache, dass wir jetzt hier sitzen, vom Nirwana. So wie wir hier sitzen, sind wir im Nirwana. Sie brauchen weder zum Sandkorn noch zu unserem Hiersitzen einen philosophischen Kommentar abzugeben. Er erübrigt sich."

Alan Watts: DIE RELIGION DER NICHT-RELIGION (1965),

in 'Buddhismus verstehen' (1995)

 

"Und ohne Beziehungen gäbe es kein Objekt oder Ereignis, kein materielles Universum, kein geistiges Universum, kein spirituelles Universum - gar nichts. Von einem extremen Standpunkt aus könnte man sagen, daß das, was wir als Objekt bezeichnen, aus Beziehungen hervorgeht; man kann die Dinge als die Niederschläge von Beziehungen betrachten. Zumindest kann man sagen, daß nicht Beziehungen Dinge hervorbringen oder umgekehrt, sondern daß beides wechselseitig voneinander abhängig und komplementär ist."

George Leonard: DER RHYTHMUS DES KOSMOS (1978),

im Kapitel 'DER SPIELPLATZ DER WIRKLICHKEIT'

 

ALLIANZ & FERNSEHTURM (c) De Toys, 23.11.2008 (Edding+Bleistift auf Papier)
ALLIANZ & FERNSEHTURM (c) De Toys, 23.11.2008 (Edding+Bleistift auf Papier)

 

Tom (de) Toys, 14./15.10.2002
(aktualisiertes Urmanifest von November 1989,
unter Verwendung der Überarbeitung von November 1999)

NEOKONTAKTIVES MANIFEST (Teil 1)
DES INTEGRALEN IMPRESSIONISMUß


KONTAKTKUNST IST
weder relativ noch absolut
weder subjektiv noch objektiv
weder emotional noch rational
weder fragend noch antwortend
weder dualistisch noch holistisch
weder realistisch noch idealistisch
weder poetisch noch philosophisch
weder gegenständlich noch abstrakt
weder psychisch noch transpersonal
weder immanent noch transzendental
weder grobstofflich noch metaphysisch
weder sensualistisch noch simsalabim
weder unterweltlich noch überirdisch
weder esoterisch noch extravagant
weder kitschig noch konzeptuell
weder expressiv noch religiös
weder drinnen noch draußen
weder weder noch noch
weder nichts noch alles
weder eins noch zwei
weder und noch
oder sondern
passiert
durch
das
)(

rahmenlose Saynsloch der Grundlosen Inwesenheit
des permanenten Kontakts echter Ereignisse
zwischen sämtlichen Ebenen der energetischen Sichtfelder
einer transrealistisch-neuromagnetischen Wirklichkeit
deren direkte Dekonditionierung dank
total-transzentrischer Durchleuchtung und Durchlösung
mithilfe des Mystischen Materialismuß
der offenen Mitte den spontanen Sinn
ihrer präsentomatischen Perinzendenz offenbart

KONTAKTIV MALEN KANN DESHALB JEDER

IN JENEM MOMENT
da er gänzlich gegenwärtig
zielfrei zeitfrei wertfrei formfrei empfindet
um integral-intuitiv aperspektivisch-quantenmechanisch
teilzunehmen an dem fragil-fraktalen Teilchengeflimmer
das sowieso überall vor dem mehrdimensionalen Auge
ohne konsumierbare Definitionen schwebt

dieser Radikale Kontaktismuß entspringt
einer sorglosen Saynslust und mündet
in einer erweitert-sachlichen Kommunikation
mit der unausweichlich-unendlichen Landschaft
als antitouristische Meditation
einer transtopischen Bewußtseinsrevolution

DAS KONTAKTIVE LEBEN NIMMT ENDLICH
DAS EWIGE ETWAS EKSTATISCH ERNST

wie einen Angewandten Lochismuß

 

FORTSETZUNG FOLGT

 

 

Zwei Vertonungen des Gedichtes "KONTAKT"

in der YouTube-Playlist www.POESIEPERFORMANCE.de

 

"Wie es in der Netzhaut Myriaden kleiner Nervenendungen gibt, so sind wir die Nervenenden des Universums. (...) Die Struktur Ihres Nervensystems ist ausschlaggebend dafür, welche Welt Sie sehen. Mit anderen Worten: In einer Welt ohne Augen wäre die Sonne kein Licht. In einer Welt ohne taktile Nervenenden wäre das Feuer nicht heiß. In einer Welt ohne Muskeln wären Felsen nicht schwer, und in einer Welt ohne weiche Haut wären Steine nicht hart. Sie sehen: Alles ist beziehungsweise."
Alan Watts 1973, entnommen aus der Nachschrift seines letzten Seminars SPIELEN UND ÜBERLEBEN, veröffentlicht in: LEBEN IST JETZT (THE WAY OF LIBERATION), Hrsg. von Mark Watts 1983

 

Weitere Hörbeispiele:

www.DirekteDichtung.de

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