Popschamanistische Clubliteratur:

A N T I V E R T R A G S L I T E R A T U R

- oder: wie substantief ist ein Substantiv

 

Satzbau der Ursprache entschlüsselt – "DU TIERE JAGEN"

Wenn unsere Vorfahren vor rund 50.000 Jahren miteinander sprachen, geschah dies möglicherweise nach folgendem Muster: "Du Tiere jagen". Darauf deutet jetzt ein von US-amerikanischen Forschern erstellter Satzbau-Stammbaum hin. "Wenn es eine Sprache gab, von der alle oder fast alle bekannten Sprachen abstammen, dann muss diese den Satzbau Subjekt, Objekt, Verb besessen haben."

"MASSENHYSTERIE IST EIN INDIVIDUAL-NEUROLOGISCHER KURZSCHLUSS, DER SICH ÜBER DAS DIGITALE BEWUSSTSEIN KOLLEKTIV-AUTOSUGGESTIV VERBREITET. SOLANGE DAS GEHIRN OFFLINE AGIERT ODER BESTIMMTE MASSENMATERIALISTISCHE FREQUENZEN BLOCKIERT, BLEIBT DER MENSCH IM MENSCH UNERREICHBAR FÜR DIE FALSCHE REVOLUTION – DIE WAHRE REVOLUTION WIRD GANZ NEBENBEI TELEPATHIERT UND GANZ ALLMÄHLICH DURCH DIE JAHRHUNDERTE TELEPORTIERT!!!"


HIMMLISCHES FELD (c) De Toys, 13.10.2011 @ Tempelhofer Flugfeld (Berlin)
HIMMLISCHES FELD (c) De Toys, 13.10.2011 @ Tempelhofer Flugfeld (Berlin)

 

"Wir sind mittendrin - im Sein, im Mysterium. Spiritualität der Immanenz: Alles ist da, und das nennt man Universum."
André Comte-Sponville, in: WORAN GLAUBT EIN ATHEIST? (2006)

 

"Die wichtigsten indizien zur detektivischen selbstüberführung als opfer der symbolistischen versklavung sind der aberglaube an die etablierten metaphysischen idealismen gott, ego und liebe anstatt diese substantive in fließende verben, reflexivpronomen und adjektive (göttlich, mich, lieben) zu transformieren! Das festhalten an dinglosen, bedingungslos unsachlichen substantiven ist der beweis für die subtile zwangsneurotik des geistes, dem diese symbole als konservative genußmittel angedreht werden. SYMBOLISTISCHE SUBSTANTIVE ERSETZEN SINNLICHE SACHEN! (...) Die symbole der substantivischen komplettkontrolle sind hohl wie die zellkerne der matrix. Das spielfeld ist zwar unendlich, aber die flucht findet nach innen statt, wo die nummer des trikots von einem sehnsüchtigen geist endgültig gelöscht wird. Ein mutiger, tapferer, selbstbewußter und radikalisierter geist, der sich im vakuum als sein sich selbst sehendes auge verschluckt, um sowohl sein reflexives ego als auch das traditionelle prinzip gott wie eine feudalistische fatamorgana diabolischer dialektik in ihre pauschalisierten pixel zu zersetzen, bis das übrig bleibt, was man noch echtes empfinden nennen kann. Echtes authentisches leben ohne die filter der substantivierten unsachlichkeit, vor denen sich freigeister so ekeln, weil sie dich ohnmächtig versklaven wollen und als konserve einreihen."
De Toys, in: SINNLICHE SACHLICHKEIT ODER SYMBOLISCHE SUBSTANTIVE (15.2.2014, sOMatoform 63)

 

 

Tom de Toys, 12.10.2011 (22h): SMS an B in D
(kurz nach dem Free Word Jam @ Rumbalotte)

ANTIVERTRAGSLITERATUR


um es direkt auf den punkt zu bringen: ich habe keinen vertrag mit der literatur, weil sie ein SUBSTANTIV ist. ich habe überhaupt keinen vertrag mit irgendwelchen substantiven, weder mit literatur noch mit liebe, leben oder dem ganzen universum. alles nur substantive! ich mag keine substantive. ich lebe vertragsfrei. ich habe auch keinen vertrag mit mir selbst, denn das ICH ist ein substantiv wie jedes andere! alles nur langweilige substantive! die ganze welt ist ein überdimensionales autosuggestives substantiv! früher brauchte man ismen für die kollektive hypnose, doch heute genügt ein einziges substantiv und schon bist du für immer vertragsgebunden! literatur ist da um keinen buchstaben besser als sämtliche anderen substantive: DIE liebe, DAS leben, DER gott und... DAS GANZE UNENDLICHE UNIVERSUM!!! DIE langeweile DER literatur ist allmächtig. die literatur ist literarisch, die langeweile langweilig. das ich bin ich. das du bist du. oder WER? oder WAS? gib mir EINEN vertrag und ich bin still. ich bin DIESE sagenhafte große stille in person


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"Auf diese Weise ins Bewußtsein, ins elektrische innere Leuchten der Nerven umgewandelt, scheint die Welt irgendwie keine Substanz zu haben. (...) Das Feste ist eine Erfindung des Nervensystems, und ich frage mich, ob die Nerven sich selbst auch als fest empfinden? (...) Das Flüssige und das Feste, das Zusammenhängende und das Unterbrochene, das Klebrige und das Stachelige sind offenbar Transformationen voneinander oder verschiedene Stufen der Vergrößerung von derselben Sache. Das Thema wiederholt sich in hunderten von verschiedenen Variationen - die untrennbare Polarität der Gegensätze oder die Gesamtheit und Gegenseitigkeit aller Inhalte des Bewußtseins."
Alan Watts, in: KOSMOLOGIE DER FREUDE (1962)

 

VOLLMONDAPOTHEKE (c) De Toys, 13.10.2011 @ Reuterkiez (Neukölln)
VOLLMONDAPOTHEKE (c) De Toys, 13.10.2011 @ Reuterkiez (Neukölln)

 

"Betrachte die Dichter, die Komponisten, die Maler, die Menschen, deren innere Schau sich der Welt in majestätisch prächtigen Gebäuden offenbart hat. Dieses große Land der Phantasie könnte uns gehören. Auch die menschlichen Beziehungen könnten so schön sein wie ein lyrisches Gedicht. Viele erleben zuweilen, in der Liebe zwischen Mann und Frau, einen Anhauch dieser Möglichkeiten. Aber es besteht kein Grund, warum sich das auf enge Grenzen beschränken sollte. Es könnte, wie im Chorus der Symphonie, die ganze Welt umschlingen. Dies sind Dinge, die im Machtbereich des Menschen liegen. Läßt man ihm Zeit, werden vielleicht künftige Epochen sie verwirklichen."
Bertrand Russell, in: HAT DER MENSCH NOCH EINE ZUKUNFT? (1961/1963)

"Ich wollte tiefer forschen und das SEIN an sich verstehen, das Herz und den Urgrund des Universums, nicht um darüber zu verfügen, sondern einfach, um es anstaunen zu können, denn ich staunte - und staune immer noch - über meine eigene Existenz. (...) Ich zerstörte alles und ließ keine Theorie und keine Vorstellung mehr gelten, die ich mir von meinem spirituellen Bewußtseinszustand oder von meinem ICH gemacht hatte. Und augenblicklich verschwand meine Last. Ich besaß nichts mehr. Alle Probleme lösten sich auf. Es war, als schwebte ich in der Luft."
Alan Watts, in: ZEIT ZU LEBEN (1972)


"Ich konnte erkennen, daß der komplizierte Aufbau der Pflanzen wie auch meines eigenen Nervensystems, gleich Symphonien sich verästelnder Komplexität, nicht bloß Manifestationen von Intelligenz waren - als sei Intelligenz und Liebe in sich selbst Substanz und formlose Kraft. Es war eher so, daß die Struktur in sich Intelligenz IST, Liebe IST, und dies irgendwie trotz all ihrer äußerlich stupiden und grausamen Verzerrungen."
Alan Watts, in: DIE NEUE ALCHEMIE (1958)

 

FEDA (c) De Toys, 24.7.2013 @ Schloß Benrath (Düsseldorf)
FEDA (c) De Toys, 24.7.2013 @ Schloß Benrath (Düsseldorf)

Weitere Hörbeispiele:

www.DirekteDichtung.de

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