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Leseprobe: N E U R O S M O G

(ABGRUNDTIEFE WELTROUTINE)

43 x Poplyrik 2011 - 2015 von Tom de Toys (BoD Verlag 2018): lieferbar über Amazon.de und BEI DEINEM BUCHHÄNDLER UM DIE ECKE

Leseprobe: NEUROSMOG - ABGRUNDTIEFE WELTROUTINE
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IN ELLER DICHTET MAN SCHNELLER: PDF-PUBLIKAT "HYSTERiE HELAAF!"

“gedichte sind nur noch gedichte … alle geister sind angestellte der werbung” Bruno Brachland

HYSTERiE HELAAF! 15 Gedichte gegen die Betriebsamkeit von Tom de Toys (mit Ä.Ä. & B.B.) 1993-2015 im G&GN-Verlag
Sorgfältig ausgewählte Very Best Of zum SEHR LAUT Brüllen... PDF-Erstveröffentlichung am 7.3.2012 in Eller Süd, überarbeitet und aktualisiert am 28.6.2013 in Jülich nach der Beerdigung des Nahbellpreisträgers KARL-JOHANNES VOGT. Dann um 2 Gedichte erweitert am 12.8.2015 - jetzt in der 3.Auflage!
HYSTERiE HELAAF 1993-2015 3.Auflage 12.8
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Wo die Gegenwart glüht

 

Matthias Hagedorn* über Tom de Toys, in:

"Polyphone Ich-Erzählungen" (KUNO, 24. August 2015)

 

AUSZUG AUS DER KUNO-REZENSION

ANLÄSSLICH DES TWITTERATURPREISES 

 

Als Organisator, Photograph und Performer blickt der Vielseitigkeitskünstler auf die gesellschaftlichen Randzonen, er lotet die sprachliche Differenz zwischen deutscher Volks- und Gelehrtensprache aus und berücksichtigt zugleich eine Mediendifferenz zwischen mündlicher und schriftfixierter Überlieferung. Lyrik ist für ihn Resonanzraum der Öffentlichkeit, die Verbindung von wütender Expressivität und scharfer Polemik mit kühler Vivisektion. Seine skrupulöse Sprachbeherrschung beeindruckt, seine Poetik ist von verstörender Intensität. Daraus resultiert sein Vortragsstil, er ist heftig und parataktisch, in ihrer Dichte und Kraft läßt er dem Publikum keinen Platz für Interpretationen und kaum Zeit zum Luftholen. Er war immer da, wo die Gegenwart am hellsten glühte. In vielen von Toys Gedichten geht es um Selbstfindung, Identität und Reflexionen aus dem beschädigten Leben. Die unablässige nervöse Anspannung, mit der er seiner Umwelt begegnet, der manische Versuch die Gegenwart festzuhalten und seinen offensiven Klartext, bezeichnet dieser unermüdliche Tatmensch als Neuropoesie. Diese autofiktionale Literatur hat ein doppelbödiges Verhältnis zur Wirklichkeit, sie ist autobiografisch und zugleich fiktional. Sein Ausgangspunkt ist die vertrauteste, zugleich auch undurchsichtigste allzumenschlichste Erfahrung: die Selbsterfahrung. Mit der Energie von Tom de Toys könnte man eine mittelgroße deutsche Kleinstadt versorgen, Beleuchtung, Nahverkehr und alle Kneipen inklusive. Seine Texte besitzen einen rasenden Pulsschlag...

 

* Leider "kunofiziert" M.Hagedorn jeden literarischen Ansatz mit seinem persönlichen Tunnelblick, so dass die originale Poetologie eines Dichters bei KUNO entweder auf eine kategorische "Trashlyrik" reduziert oder als nur "gut gemeint" komplett abgewatscht wird, wie es die Nahbellpreisträgerin Tanja Lulu Play Nerd erfuhr, nachdem ihr Debutband "LEB JETZT!" zunächst von ihm hochgelobt wurde. Hagedorns insgesamt sehr subtil arrogante elitäre Einschätzung von relevanter Literatur kulminiert in einer zwanghaften permanenten penetranten Werbung für den Dichter A.J. Weigoni (ebenfalls Nahbellpreisträger und dementsprechend als Literat von mir sehr geschätzt) und andererseits in einer Selbstverteidigungsneurose, die aus dem BEMÜHTEN Journalisten einen unhöflich BELEIDIGTEN Rufmörder macht, wie es De Toys 2018 erfuhr: Hagedorn behauptete gegenüber Kollegen in privaten Emails, De Toys sei in seiner Jugend auf einem LSD-Trip hängen geblieben und dadurch trotz zahlreicher Therapieversuche manisch-depressiv geblieben, weshalb er sich heutzutage in all seinen Pseudonymen austoben müsste. Wahr ist dagegen, dass De Toys noch nie LSD ausprobierte, sondern ganz im Gegenteil schon seit seiner frühen Jugend einen Hang zu Meditation und Spiritualität durch NICHT ZUSÄTZLICH STIMULIERTE SELBSTERFAHRUNG VON NATUR & LIEBE hat, was sich bei genauerem Hinsehen in seinem gesamten Œuvre niederschlägt.

 

"Der Kernpunkt der Erfahrung scheint die innere Gewißheit zu sein, daß das unmittelbare JETZT, wie immer es geartet sein mag, das Ziel und die Erfüllung allen Lebens ist. (...) Solche Erfahrungen beinhalten dann also, daß unsere normale Sicht und Einschätzung der Welt ein subjektiver, aber kollektiver Alptraum ist. Sie suggerieren, daß unsere gewöhnliche Realität - wie wir die Welt etwa an einem Montagmorgen erleben - ein Gefüge ist aus verstaatlichter Konditionierung und Repression, ein System selektiver Gleichgültigkeit, durch das uns gelehrt wird, Aspekte und Verbindungen in der Natur zu verdecken, die nicht mit den Spielregeln des zivilisierten Lebens übereinstimmen."
Alan Watts, in: Dies ist ES - Über Zen und spirituelle Erfahrung (1958)


Wem die mystischen "Best of" von Tom de Toys ("DAS GROßE STAUNEN") gefallen, könnte jetzt einen kleinen Schock bekommen, wenn er diese Ergänzung dazu liest: "HYSTERiE HELAAF!" heißt das PDF-Machwerk zum kostenlosen Download und verspricht im Untertitel 15 Gedichte "gegen die Betriebsamkeit" aus den Jahren 1993 bis 2015. Darin finden sich "sorgfältig ausgewählte" Langgedichte von De Toys und seinen beiden Mitarbeitern Ärwin Ängstirn & Bruno Brachland, die man teilweise bereits aus anderen Bezügen kennt - und die alles andere als mystisch, esoterisch oder sonstwie beruhigend wirken... So wurde das "Wutgedicht" ÜBER-B-WERTUNG zum Beispiel von stan lafleur in den Akten der ehemaligen Rheinischen Brigade veröffentlicht und ÜBERSCHREI vom Tacheles-Künstler Tim Roelofs in seine Pariser Rauminstallation integriert. Den Auftakt macht das legendäre SocialBeat-inspirierte Poem INFLATION, das leider nur bruchstückhaft im Kultbuch "Von Acid nach Adlon und zurück" (Johannes Ullmaier, Ventil Verlag 2001, Neuauflage geplant!) vertreten ist, dafür aber als hochwertige Hörversion im G&GN-Institut heruntergeladen werden kann. [EXTRAINFO: Das Gedicht SKANDAL wurde von Max Würden für die uep-CD/DVD vertont: "DAS WORT IST EIN VIRUS IN DER AUTOMATIK DER STÄDTE" und damals auf der popkomm live aufgeführt] Krönendes Schlusslicht macht das topaktuelle Antigedicht NEUROLOGISCHE DESILLUSIONIERUNG, das bislang nur in den Kommentarfeldern einiger Facebook-Gruppen seine digitale Erstveröffentlichung erfuhr!

 

(Vergleiche auch die Pressemeldung in der

LYRIKZEITUNG 8.3.2012 Ticker-Nr.29:

"Neuropolitik Teil V: Das große STAUNEN ist das eine,

das große FLUCHEN das andere!")

 

POLITISCHE POPLYRIK

LYRIKZEITUNG 13.8.2015 / Im Kultbuch “Von Acid nach Adlon und zurück” untersuchte Johannes Ullmaier 2001 den Unterschied zwischen echter Pop- und seichter Popperliteratur. Im letzten Kapitel über Slampoetry war ein Auszug aus dem Gedicht “INFLATION” zu hören. Es stammt von 1993 und eröffnet die PDF-Publikation “HYSTERiE HELAAF!” von Tom de Toys, die nun in einer erweiterten 3.Auflage vorliegt. Das Finale bildet das aktuelle Antigedicht seines Pseudonyms Bruno Brachland. Während der Untertitel in den ersten beiden Auflagen noch lautete “Gedichte zum Mondanheulen” heißt es jetzt: 15 Direkte Gedichte gegen die Betriebsamkeit. De Toys zählt zu einer Mikroszene politischer Dichter, die vom Feuilleton nicht nur totgeschwiegen werden, sondern weit schlimmer: deren “engagierte” Literatur dank der Ignoranz der Medien angeblich gar nicht existiert. Der Ruf nach einer fehlenden Politisierung ist zwar wieder in Mode gekommen, aber die diesbezüglichen Dichter, die nie unpolitisch waren und seit Jahrzehnten gesellschaftskritische Lyrik publizieren, bleiben unbeachtet, weil der biedere Blick nicht über den Tellerrand von Preisträgern und Standardanthologien hinausreicht. Dabei liegt die Wahrheit manchmal nur einen Mausklick entfernt…

 

Alle Buchpublikationen seit 2014 hrsg. vom G&GN im BoD-Verlag bei Amazon UND DEINEM BUCHHÄNDLER UM DIE ECKE erhältlich: popliteratur.de

Weitere Hörbeispiele:

www.NEUROLYRIK.de

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Als Gastautor der LDL (Liga der Leeren) mit Essays über spirituelle Demenz und die sog. SPIRI-PSYCHOSE

G&GN-INSTITUT - Das

Institut für Ganz & GarNix

seit 16.2.2011 zu Gast bei:

Als ausgebildete ZUSÄTZLICHE BETREUUNGSKRAFT nach §53c SGB XI finden Sie mich auf der Seite BETREUUNGSALLTAG.de: